Mord in der Glamourwelt der Mode und Models

Es ist soweit! Der Fall ist gelöst: dank umfangreicher Ermittlungen während der letzten Tage, konnten wir den Mordfall rekonstruieren. Wir entwickelten ein Beziehungsgeflecht, um uns einen Überblick zu verschaffen. Anschließend fügten wir einzelne Informationen zu einem Gesamtbild zusammen, welches wir jetzt präsentieren.

 

Es begann damit, dass der berühmte Designer Charles Flanell einer seiner Kundinnen, Frau Dr. Maria Gerhard, aus Geldnöten ein angebliches Unikat verkaufte. Nun stellte sich bei Frau Gerhards Vorstellungsgespräch heraus, dass es sich bei ihrem Kleid keineswegs um ein Unikat handelte, da die Frau ihres zukünftigen Chefs ebenfalls in einem  Kleid dieser Art erschien. Frau Dr. Maria Gerhard war so erbost über diesen Betrug, dass sie sich nicht mehr auf ihren „Auftritt“ konzentrierte und somit den Job nicht bekam. Als dann auch noch das berühmte Model Larissa von Glumm dieses Desaster in der Presse veröffentlichte, war das Maß überschritten. Maria Gerhard musste sich rächen. Diese Gelegenheit nutzte sie auf einer Modenschau in der Düsseldorfer Boutique „Style“. Die Ladenbesitzerin, Florence Lavendel, hatte sie über dieses Event informiert. Aufgrund ihres Berufes in dem Pharmaunternehmen Bayer hatte sie uneingeschränkten Zugriff auf jegliche Medikamente. Gemäß ihrem Racheplan wollte sie, dass sich der Designer vor allen Anwesenden blamierte. So bot sie ihm ein Glas Sekt an, in dem sich das sprachhemmende Mittel Metharetalomin befand. Flanell, der zuvor mit Florence Lavendel angestoßen hatte, reichte das Glas jedoch weiter an Larissa von Glumm. Diese nette Geste wurde dem ehrgeizigen Model zum Verhängnis. Unglücklicher Weise litt sie an einem angeborenen Herzfehler. In Kombination mit dem Medikament führte er zu einem Herzstillstand, wodurch Larissa zu Tode kam. Zudem stürzte sie durch die betäubende Wirkung des Medikaments und zog sich eine Kopfverletzung zu. Als Larissa von Glumm nicht zur anschließenden After-Show-Party erschien, suchte die Ladenbesitzerin, Florence Lavendel, in der Umkleide nach ihr. Nach knappen fünf Minuten hörten die anderen Gäste einen Entsetzensschrei.

 

Florence hatte Larissa tot aufgefunden. Maria Gerhard war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr unter den Gästen, wusste allerdings auch nicht, dass ihr Anschlag den bzw. die Falsche getroffen hatte. Die Anwesenden Charles Flanell, der Fotograf Ted Herold, sein Lebensgefährte Nino Chrossini, der ebenfalls Model ist, als auch Jan DeKoop, Modelmanager, der zu nahezu all seinen Models eine Beziehung hatte, versammelten sich am Tatort. Jan versuchte noch Larissa wiederzubeleben, während Ted den Notruf alarmierte.

 

Zunächst schien es, als sei Uschi Obermüller, Larissas Konkurrentin, die Schuldige, da diese noch vor der Modenschau eine heftige Auseinandersetzung mit Larissa hatte. Dabei fügten sie sich beide einige Kratzer zu. Außerdem war sie als Erste am Tatort, hatte Larissa dort liegen sehen, Panik bekommen und die Flucht ergriffen.

 

Eine weitere Tatverdächtige war anfangs Melissa DeKoop, welche eine zwanzigjährige Ehe zu Jan verbindet. Ihr Motiv hätte Neid und Eifersucht sein können, da sie von Jans Beziehungen zu seinen Models, insbesondere zu Larissa, wusste. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie eine offene Beziehung führten.

 

Zurück zu Larissa, die in ihrem Leben noch Bewegendes vorhatte: Sie wollte sich von Jan DeKoop, ihrem Manager, lösen, um eine Karriere in Miami zu starten. Dazu benötigte sie jedoch Hilfe, welche sie sich auch verschaffte. Sie wusste von der Beziehung zwischen ihrem Fotografen, Ted Herold, und dem Model, Nino Chrossini und erpresste Ted mit diesem Wissen, da er sich noch nicht geoutet hatte. So suchte er ihr einen Anwalt, welcher Larissas Verträge bei Jan DeKoop kündigen sollte.

 

All diese Informationen herauszufinden und zusammenzufügen war mühselige Arbeit und wurde durch Lügen der Zeugen und falsch gedeutete Beweise noch erschwert.

 

 

Die Spuren

 
 

Im Gerichtssaal mit der 9b

© Pfänder

 

 
 
 

Projektpräsentation der 9c

Theaterstück

© Pfänder