Dem Täter auf der Spur Klasse 9b

Letzte Woche hatten die Neuner-Klassen das Projekt „Dem Täter auf der Spur“. Der Mordfall handelte von Wenzel Guggelmann, dem Schützenkönig, welcher am Abend von seiner Frau Gerda Guggelmann tot aufgefunden wurde. Er starb laut Bericht an den Schussverletzungen im Brustbereich. Dies waren die einzigen Informationen die die Klassen am Dienstag erhielten.

 

Am Montag, den 21.2.2011, bekamen wir mit den leitenden Lehrern eine Einführung in die Bereiche Kriminalpolizei, Ermittlungen der Kommissare und Spurensicherung. In verschiedenen Filmen sahen wir, wie wir in den kommenden Tagen zusammen arbeiten mussten. Dabei war es wichtig, dass die Spurensicherung und die Ermittler gut zusammen arbeiteten.

 

Außerdem mussten die Redakteure, die in den Kunsträumen ihrer Arbeit nachgingen, jeden Tag eine Zeitung mit den wichtigsten Informationen für die Außenstehenden raus bringen.

 

Am Dienstag wurde schon morgens der Tatort für die Spurensicherung und die Fotografen frei gegeben. Die Ermittler waren den ganzen Tag unterwegs und befragten zahlreiche Zeugen zu diesem Fall. Von den Spurensuchern bekamen die Ermittler viele DNA-Analysen und Fingerabdrücke vom Tatort, die später mit viel Arbeit zu einem Bild zusammen gefügt wurden.

 

Mittwoch war der wichtigste Tag für die Klassen, denn schon am Ende des Tages musste der Mörder von Wenzel Guggelmann bekannt gegeben werden. Die Ermittler machten in enger Zusammenarbeit mit der Spurensicherung ihren Job sehr gut und der Mörder wurde gefunden: Horst Guggelmann, der Bruder des Opfers, erschoss ihn aus

Notwehr.

 

Donnerstagmorgen bekamen wir von den Leitern des Projektes, Frau Erdorf und Herr Eckers, unsere Aufgabe, wie wir am folgenden Tag unsere gesamten Ergebnisse des Falls präsentieren sollten. Unsere Aufgabe war es aus dieser ganzen Geschichte ein Märchen zu schreiben und dieses in der Werner-Jaeger-Halle aufzuführen. Für dieses Märchen, aus dem die Geschichte von Wenzel Guggelmann erkennbar sein sollte, wählte die Klasse die Geschichte von Rotkäppchen und dem Wolf.

Die Präsentationen aller Klassen waren sehr gelungen und ernteten viel Applaus.

 

Rowena Gommans, Jessica Radtke, Maike Sieben, Elif Dagasan, Kathi Barzik

Klasse 9b

 

Die Zeitungen der Klassen

Freitag – Präsentation der Stücke im Werner-Jaeger-Saal

„Großvater, was hast du so große Augen, äh, Zähne?“, war einer der vielen Lacher im zweiten Stück des Tages. Nach der etwas zu lang gezogenen Gerichtsverhandlung der Klasse 9a lockerte das Märchen der 9b die Stimmung gekonnt auf. Kleine Patzer in der nicht ganz jugendfreien Version von Rotkäppchen sorgten für eine lockere Stimmung – auch hinter der Bühne.

 

Zuerst noch sehr aufgeregt saßen die Schüler der aufführenden Klassen im Publikum und warteten auf ihren „großen“ Auftritt. Nach der 9a und 9b war die 9d mit ihrer Moritat an der Reihe, die ebenfalls sehr unterhaltsam war. Den Schluss bildete die 9c mit ihrer Version der Fernsehserien „Lenßen & Partner“ und „CSI: Miami“, die ebenfalls für einige Lacher sorgte.

 

Trotz einiger Pannen waren alle Stücke gut gelungen. Sowohl die Zuschauer als auch die „Schauspieler“ hatten viel Spaß. Es war ein schöner Abschluss der spaßigen und spannenden Projektwoche.

 

Jana Siemes, Carolin Kleinschmidt, Ronja Meyer, Christina Zeller, Stella Bauch und Johanna Harwardt, Klasse 9b

 

Fotos: M. Pfänder