40-jähriger Austausch mit der King‘s School in England

Vor 40 Jahren machte sich zum ersten Mal eine kleine Gruppe des Werner Jaeger Gymnasiums zur King’s School nach Peterborough, England, auf. Seitdem fand in jedem Jahr ein Austausch mit unserer Partnerschule statt.


Diese langjährige Partnerschaft wird alle fünf Jahre auf besondere Weise gefeiert. In diesem Jahr fuhren wir mit 4 Bussen und rund 160 SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8-Q2 und 11 LehrerInnen für ein verlängertes Wochenende vom 23.09.- 26.09.2016 zu unserer Partnerschule nach England.


Das Programm vor Ort war vielseitig: Der Samstagmorgen war dem Sport gewidmet. Es fanden viele spannende Spiele im Fußball und Dodgeball, einer Art Völkerball, statt. Am Abend präsentierten die Künstler ihre am Vor- und Nachmittag erstellte Installation zum Thema „Britishness“. Der weitere Abend war der Musik gewidmet: Zuerst spielte unsere Big Band einige englische Stücke. Anschließend sang der Chor mehrere Lieder aus seinem Repertoire. Der Abend endete mit einem Konzert des Orchesters, bei dem am Ende sogar Engländer und Deutsche gemeinsam einige Stücke aufführten.


Den Sonntag verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Viele nutzen die freie Zeit für Ausflüge in die nähere Umgebung wie z.B. für einen Besuch eines Herrenhauses à la Downton Abby, andere besuchten Cambridge oder London, wieder andere betätigten sich sportlich und spielten Bowling oder Cricket.


Am Montag hieß es dann Abschied nehmen nach einem gelungenen Wochenende voller Spaß, neuer Eindrücke, neuer Freundschaften und hoffentlich auch einem größeren Selbstbewusstsein beim Sprechen.
Wir freuen uns jetzt auf den Gegenbesuch, der vom 11.11-14.11.2016 stattfinden finden wird.

Schülerbericht

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläumsaustausches mit der King‘s School ging es für einige Schüler am 23.09.2016 wieder nach Peterborough. Wir fuhren bereits um 5 Uhr am Freitagmorgen mit vier Bussen los und erreichten nach einer langen Fahrt gegen Abend die Stadt Peterborough. Wir wurden herzlich von den Familien aufgenommen und verbrachten den restlichen Tag mit ihnen.

Der Samstag war für uns alle unterschiedlich, da wir für verschiedene Tätigkeitsfelder mitgefahren sind.
Die deutschen und englischen Sportler spielten am Vormittag Fußball und Dogdeball, eine Variante des uns bekannten Völkerballs. Es wurde sehr fair und mit viel Spaß gespielt.


Außerdem fertigten ein paar Schüler unserer Schule Plakate über die Stadtteile Nettetals an, die in der King’s School ausgestellt wurden. Die Engländer waren sehr interessiert und stellten viele Fragen.
Die Musiker des Orchester, der BigBand und des Chors probten im Laufe des Samstages und bereiteten sich auf das Konzert am Abend vor, bei dem das Orchester sogar zwei Stücke mit dem englischen Orchester zusammenspielte. Der Chor stellte den Engländern deutsche Lieder vor, die BigBand erheiterte mit schwungvollen Liedern die Stimmung und das Orchester ließ das Publikum in orientalischen Klängen schwelgen.  


Unsere Vertreter von Kunst fertigten am Vormittag Frottagen von verschiedenen Strukturen der Stadt Peterborough an. Diese Abreibungen wurden in der Kantine der King’s School ausgestellt, sowie Gegenstände, Fotos und Screenshots von Youtube-Channels, die mit England in Verbindung stehen und bereits vorher gesammelt wurden (Karikaturen, britische Schriften, Bilder von englischen Berühmtheiten oder von Sehenswürdigkeiten, u.a.). Am Samstagabend war die multimediale Installation fertig gestellt und die Besuchter konnten sich über gelegte Gänge assoziativ zu einer Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Bild von England anregen lassen.

 

Die Ausstellung wurde durch die BigBand unserer Schule eingeleitet und war der Auftakt zum weiteren Verlauf des Abends. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Geschenk, das ein Abbild der vier Rektoren der Schulen darstellt, überreicht.  
Zwischendurch hatten wir immer wieder freie Zeit, die wir nutzten um Peterborough zu erkunden.

Den Sonntag verbrachten wir mit unseren Familien. Einige fuhren nach Cambridge oder London, andere blieben in Peterborough selbst und lernten die Stadt besser kennen.

Am Montagmorgen, dem 26.09.2016, mussten wir uns leider schon wieder von unseren Gastfamilien und neu gewonnenen Freunden verabschieden. Mit schweren Herzen setzten wir uns in die Busse und fuhren wieder Richtung Deutschland.

Auch wenn viele vorher ein mulmiges Gefühl wegen der Sprache hatten, genossen wir letztendlich doch alle die Zeit in England sehr.  Alte Bekannte wurden wieder getroffen und neue Freundschaften entstanden. Für uns alle war es eine einzigartige Erfahrung, die wir auch nicht so schnell vergessen werden. Besonders freuen wir uns auf den Gegenbesuch im November und hoffen, dass wir noch einmal die Chance bekommen unsere Austauschschüler wiederzutreffen.

 

Sara Houbertz,  Fotos: Jan Märgner, Markus Pfänder, u.a.