19.05.2017

Projektkurs "Film und Literatur"

Am 12. und 13. Mai 2017 nahm der Projektkurs Film und Literatur an einem Workshop in Düssledorf teil, der unter professioneller Anleitung Einblick gab, wie ein Film entsteht. Nach einer Einführung in die verschiedenen Bereiche der Filmproduktion drehten die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Kurzfilm mit dem Titel "Warum ich?".

Ein besonderes Glück war, dass wir diesmal nicht nur von der Leiterin der medienpädagogischen Abteilung des Filmmuseums - Frau Karin Woyke - unterstützt wurden, sondern auch praktische Hilfe von dem Kameramann Daniel Poensgen erhielten, der mit seiner professionellen Kamera, Belichtung und Softboxen, die sonst bei ARD, ZDF und WDR Einsatz finden sowie seinen Erläuterungen zu einigen Filmdrehfallen, z.B. dem sog. Achssprung, eine große Bereicherung des Workshops darstellte. Doch vor allem die konzentrierte Arbeit der Schülerinnen und Schüler, die durch hervorragende schauspielerische Leistungen, Regie- und Kamerarbeit an diesen Tagen selbst die Profis beeindruckten, führten dazu, dass mir der mysteriöse Kurzfilm Warum ich?, dessen Drehplan der Kurs zuvor selbst verfasst hatte, noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Birgit Jerzewski

 

 

"Filmdreh", Düsseldorf, 12.05. und 13.05.17

 

Vor allem am Samstag habe ich einen aufregenden Tag erleben dürfen, zusammen mit den anderen Kursmitgliedern des Projektkurses. Für eine gute Stimmung hat ebenfalls das Wetter gesorgt und uns mit viel Sonne den Tag verschönert.

Generell war die Atmosphäre sehr entspannt, da sich alle gut miteinander verstanden haben. Den Tag habe ich insgesamt als sehr positiv empfunden, weil ich viele Eindrücke gewinnen konnte.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht in die verschiedenen Bereiche der Filmproduktion Einblicke zu erhalten. Das Wissen über Licht, Kamera, Regie und Schauspiel hat meinen Blick auf das Thema "Film" auch verändert. Es ist faszinierend, mit welcher Beobachtung man an einen Film rangeht. Man weiß nun, welch intensive Arbeit hinter so einem Film stecken kann und sieht den Film mit ganz anderen Augen. Man fängt zum Beispiel an darauf zu achten, welche Kameraperspektiven verwendet werden, und wie wir es gezeigt bekommen haben, diese zu drehen und mitzugestalten.

Dieses Ergebnis war nur möglich durch eine gute Teamarbeit und ein harmonisches Verhältnis als Gruppe sowie aufmerksames Zuhören durch uns Schüer und das Vermitteln der Kenntnisse von Frau Karin Woyke und Herrn Daniel Poensgen.

Mein Wissenshorizont hat sich ziemlich erweitert, wofür ich sehr dankbar bin, da ich mich für das Thema Film immer noch begeistere.

Mir hat gut gefallen, dass wir unsere Idee von dem Film auch so umsetzen konnten und von den beiden unterstützt wurden. Meine Rolle als Schauspielerin habe ich als aufregend empfunden, weil man auf vieles achten musste. In manchen Momenten muss man absolut leise sein, in dem nächsten Moment wieder in seine Rolle schlüpfen und Mimik, Gestik, Sprache miteinander kombinieren. Vor der Kamera stand ich zum ersten Mal und war dementsprechend nervös. Aber hinterher ist man immer froh über die Erfahrung.

Vera Verhufen, Q1