08.10.2017

Luther mal anders – Projekttage zum Reformationsjubiläum

Zum 500. Jahrestag der Reformation veranstaltete die Fachschaft Evangelische Religionslehre zwei Projekttage. Über 80 Schülerinnen und Schüler aus den evangelischen Religionskursen beschäftigten sich in verschiedenen Altersgruppen mit dem Leben Martin Luthers sowie der Frage „Was ist eigentlich evangelisch?“. Die intensive Beschäftigung über zwei Tage ermöglichte es, sich dem Thema Reformation mit anderen Zugängen als im normalen Unterricht zu nähern.

Die Klassen 5 und 6 schufen der Playmobilfigur des Reformators in Schuhkartons mehrere Welten. Auf diese Weise beschäftigen sie sich intensiv mit dem Leben und Wirken Luthers. Neben dem Thesenanschlag in Wittenberg wurde u. a. die Bibelübersetzung auf der Wartburg in Szene gesetzt.

 

Die Klassen 7 und 8 hatten den Auftrag das soziale Netzwerk Facebook 500 Jahre in die Vergangenheit zu versetzen und auf Plakaten ein fiktives Profil für Luther zu erstellen. Hierbei beschäftigten sie sich nicht nur mit der Frage nach seinen Freunden, sondern untersuchten auch Äußerungen und theologische Positionen Luthers.

 

 

Den Jahrgangsstufen 9 und 10 wurde eine hypothetische Fusion der evangelischen und katholischen Kirche für das Jahr 2020 angekündigt. Sie mussten in ihrem Szenario von Lutheranern bis Jesus Freaks die verschiedenen evangelischen Strömungen sichten und auf eine gemeinsame Linie bringen. Die Schülerinnen und Schüler lernten so die Vielfalt des Protestantismus kennen und kamen intensiv über verschiedene theologische Standpunkte ins Gespräch.

 

 

Vor den Herbstferien wird in einem ökumenischen Reformationsgottesdienst nochmals dem Jubiläum gedacht und einzelne Arbeitsergebnisse der Projekttage aufgegriffen.

 

 

 

Msz, Kra

 

Artikel über die Projekttage in der Rheinischen Post