19.12.2017

Studienfahrt des Projektkurses Architektur und des Spanisch Grundkurses EF nach Barcelona 2017

Unsere lang ersehnte Reise nach Barcelona begann am 4. Dezember 2017, also kurz vor Nikolaus um ca. 4.45 Uhr am Düsseldorfer Flughafen. Für einige Spanisch-Schüler aus der EF , Frau Müller, Herrn Pfänder und die sechs Schülern des Projektkurses aus der Q1 ging es für vier Tage nach Barcelona, um zum einen die Spanisch-Kenntnisse anzuwenden und zum anderen um die vielfältige, facettenreiche und architektonische Seite Barcelonas kennenzulernen und zu studieren.

Am Montag, dem ersten Tag unserer Reise und unserem Ankunftstag, ging es, nachdem wir unsere Zimmer im Generator Hostel bezogen hatten, direkt zur „Sagrada Familia“. Alle waren sehr beeindruckt von der farbenfrohen und detailreichen Kirche. Nach einer interessanten Besichtigung des wunderschönen Bauwerks, welches von Gaudí erbaut wurde, spazierten wir zu Fuß zu dem Can Framis Museum und hörten daraufhin den ersten Vortrag über den nahegelegenen „Torre Agbar“ von Jean Nouvel - ein besonders auffälliges Gebäude in Barcelona.

 

Die Vorträge sind in den Wochen vor der Reise von den Schülern des Projektkurses vorbereitet worden, damit diese dann vor Ort und dem jeweilige Gebäude präsentiert werden konnten.

 

Nach dem gelungenen Vortrag über das Gebäude mit seinen verschiedenen, teilweise auch ziemlich unterhaltsamen Assoziationsmöglichkeiten, durften wir bis 23 Uhr unsere Freizeit genießen und frei gestalten. Die meisten verschoben die Erkundungstour jedoch lieber auf den nächsten Tag und ließen den anstrengenden, erfolgreichen und schönen Tag gemütlich ausklingen.


Am folgenden Tag trafen sich alle zu einem gemeinsamen Frühstück und danach wurde die Stadt bis elf Uhr nach freier Verfügung erkundet. Um 12 Uhr stand der zweite Vortrag der Woche auf dem Plan. Der Vortrag erläuterte das komplexe künstlerische Konzept des beeindruckenden Barcelona Pavillons von Mies van der Rohe zur Weltausstellung 1929, welcher in den 80-er Jahren neu aufgebaut wurde.


Während die sechs Schüler des Projektkurses der Präsentation über den Pavillons lauschten, hatten die Schüler des Spanisch Kurses die Möglichkeit, im Einkaufszentrum ganz in der nähe auf „Shoppingtour“ zu gehen. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann direkt weiter mit einer Wanderung zum Montjuic in Richtung des Olympiageländes. Die Aussicht, auf Barcelona und der Kommunikationsturm Calatravas in Form des Olympiafeuers, war überwältigend. Im Anschluss folgte eine atemberaubende Seilbahnfahrt vom Montjuic zum Hafen Barcelonas. Man hatte einen wunderschönen Ausblick auf ganz Barcelona und das Meer.


Nach der Seilbahnfahrt stand die verbleibende Zeit bis 19 Uhr zur freien Verfügung.

Um 19 Uhr trafen sich alle zu einem sehr gelungenen, gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Tapas Madre“ und anschließend fielen alle, zurück in unserem Hostel, direkt ins Bett.


Am dritten Tag unserer Reise besichtigten wir um 9 Uhr das „Casa Batlló“. Dort folgte dann der dritte und letzte Vortrag der Schüler des Projektkurses. Das „Casa Batlló“ ist eines der bekanntesten und aufwendigsten Werke Gaudís, bei dem die Detailverliebtheit des Architekten erkennbar wird.

Nachdem wir das facettenreiche Gebäude besichtigt hatten, konnten wir ein wenig auf eigene Faust durch die Stadt spazieren.


Zu guter Letzt stand der Besuch der Roca Barcelona Gallery, einem auf den ersten Blick nicht sehr eindrucksvollem Gebäude, dem allerdings bei Dunkelheit durch eine auffällige Beleuchtung Eindruck verliehen wird. Wir bekamen eine ausführliche Führung von einer netten Spanierin und waren alle sehr beeindruckt von der medialen Inszenierung der Innenarchitektur.


Am letzten Tag in Barcelona packten wir am morgen unsere Koffer und hatten dann bis nachmittags um 15 Uhr Zeit den Tag nach unseren Vorstellungen und Wünschen zu nutzen. Einige nutzten diese Zeit, um noch ein paar Andenken an Barcelona zu kaufen und um sich von der schönen Stadt zu verabschieden. Am Nachmittag ging es dann mit der Metro zurück zum Flughafen, wo es dann nach einiger Wartezeit wieder in Richtung Heimat ging.


Die Reise nach Barcelona war eine sehr aufregende, eindrucksvolle und vor allem erfolgreiche Zeit.

Es war schön, die vielfältige Architektur Barcelonas vor Ort zu studieren. Zusätzlich war es natürlich auch eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag und es war wunderbar, noch einmal im Winter und zum Ende des Jahres, die warmen Sonnenstrahlen auf seiner Haut spüren und die letzten sonnigen Tage zu genießen.


Jana Ziermann und Jana Thoenes