Hopper reconstructed

Artem Jeda/Henrik Jeuken

Mit dem Ziel, das Raumkonzept Edward Hoppers und dessen bewusstem Einsatz für die Bildwirkung in seinem Gemälde "Room in New York" von 1932 nachzuvollziehen und eigenständig zu erweitern, bauten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10e den Raum als 3-D - Modell mit Hilfe der Software SketchUp von Google nach. Hierbei wurde Wert auf ein möglichst maßstabsgetreues und vermaßtes Arbeiten gelegt. Die Schüler konnten dadurch nicht nur Hoppers Raumkonzept (Farbe/Maße/his-torische Ausstattung) nachvollziehen und in Bezug auf die Bildaussage auswerten, sondern schulten gleichzeitig ihr räumliches Vorstellungs-vermögen sowie die Orientierung in selbst erstellten dreidimensionalen Räumen. Des weiteren lernten sie den Umgang mit grundlegenden Modellierungstechniken von 3-D - Programmen, die vermaßte Erstellung und Konstruktion von Gegenständen wie Stuhl, Tisch, Klavier, u. ä. als Ausgangspunkt späterer Berufsfelder wie Objektdesign, Architektur oder Maschinenbau.

 

Um eigene kreative Ideen zu fördern, sollten die Gruppen ihr Raum-modell in eigenständig konzipierte urbane Architekturkontexte stellen, in denen sich Hoppers Raum 1932 befand oder auch in denen er sich heute befinden könnte. Die abschließend erstellten virtuellen Rundgänge zeigen sehr vielfältige und einfallsreiche Lösungen, die von Vorortsiedlungen bis hin zu aufgegebenen Großstadtvierteln reichen.

 

Pfa