Sporthelfer-Ausbildung am WJG

Seit dem Schuljahr 2011/2012 bietet das Werner-Jaeger Gymnasium Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 an, eine Sporthelferausbildung unter der Leitung von Sportlehrerin Katrin Wagner zu absolvieren. Die Ausbildung findet jedes Jahr im zweiten Halbjahr nach dem regulären Unterricht statt und umfasst 30 – 40 Lerneinheiten zu je 45 Minuten.

 

Sporthelfer – was ist das?

Die Sporthelferausbildung richtet sich an 13 bis 17 Jahre alte Schülerinnen und Schüler, die daran interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche in Schulen oder in Sportvereinen anzubieten oder zu betreuen.


So sind die neuen Sporthelfer bereit im Pausensport, in der Mittagsbetreuung, in Schulsportgemeinschaften, bei Schulsportfesten und –wettkämpfen, in sportorientierten Projekten und bei Schulfahrten mitzuhelfen und ihre eigenen Ideen einzubringen.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Schülerinnen und Schüler, die an einer Sporthelfer-Ausbildung teilnehmen, sollten:

  • Bewegung, Spiel und Sport in ihrer Schule und in ihrer Freizeit aktiv betreiben,
  • Bewegung, Spiel und Sport als wichtige Bereiche des Schullebens und der Freizeitgestaltung ansehen,
  • an der Mitgestaltung von Bewegung, Spiel und Sport innerhalb und außerhalb der Schule interessiert sein,
  • über soziale Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Vertrauenswürdigkeit, Integrationsfähigkeit verfügen,
  • emotionale Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen besitzen,
  • Freude an der Bewegung und im Leiten von Gruppen haben,
  • Bereitschaft zu sozialem und freiwilligem Engagement zeigen.

Was sind die Inhalte?

In mind. 30 Lerneinheiten werden die Jugendlichen in folgenden Bereichen ausgebildet:

  1. Person und Gruppe (Kinder als Zielgruppe, Leiten von Gruppen)
  2. Bewegungs- und Sportangebote erleben und sich damit auseinandersetzen (traditionelle Spiele anbieten und Trendsportarten erleben)
  3. Beteiligung bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Angeboten
  4. Schule und Sportverein/Organisierter Sport


Die Praxis steht bei der Ausbildung im Vordergrund. So werden zu Beginn kleine Spiele/Aufwärmspiele durchgeführt bzw. entwickelt. Nach und nach übernehmen die Teilnehmer selbst die Organisation der Gruppe. Dabei werden z.B. Umgang mit Konflikten, Schwierigkeiten bei der Mannschaftseinteilung, die Bedeutung des Aufwärmens, Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Turnierformen und Sicherheitsaspekte immer wieder thematisiert und die vermittelten Inhalte in einer Sporthelfer-Mappe gesammelt.


Es werden aber auch neue, über den Sportunterricht gehende, Trendsportarten kennen gelernt, wie z.B. Ultimate Frisbee, Flagfootball, Slacklining oder Parkour. So können die angehenden Sporthelfer selber Grenzen erfahren und Neues ausprobieren.


Abschließend wird  die rechtliche Stellung der Sporthelfer erklärt und die mögliche Mitarbeit in lokalen Sportvereinen dargelegt.

 

Welche Qualifikation erhalte ich nach erfolgreichem Abschluss der Sporthelfer-Ausbildung?

Mit der Sporthelfer-Ausbildung erhalten die Jugendlichen eine erste Qualifikation im organisierten Sport, die der Gruppenhelfer I-Ausbildung entspricht.  


Das ehrenamtliche Engagement der ausgebildeten Sporthelferinnen und Sporthelfer wird als „Beiblatt zum Zeugnis" dokumentiert und ist ein wesentlicher Pluspunkt, z.B. bei Bewerbungen. Mit der Ausbildung und im Einsatz sammeln die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.

 

Katrin Wagner

 

 

13 neue Sporthelfer im Schuljahr 2016/2017 am WJG ausgebildet

Erneut haben Jungen und Mädchen der Klasse 8 am Werner-Jaeger Gymnasium die Sporthelfer-Ausbildung erfolgreich absolviert, die in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW und der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführt wird.

Unter der Leitung von Sportlehrerin Katrin Wagner wurden die 8 Mädchen und 5 Jungen in Theorie und Praxis geschult, ihre persönlichen und sozial-kommunikativen Kompetenzen zu erweitern, sowie fachlich und methodisch in der Lage zu sein, kleine Gruppen von Kindern und Jugendlichen sportlich anzuleiten.

So wurden zu Beginn nach einer kurzen Theorieeinheit kleine Spiele durchgeführt bzw. entwickelt. Nach und nach übernahmen die Teilnehmer selbst die Organisation der Gruppe. Dabei wurden z.B. Umgang mit Konflikten, Schwierigkeiten bei der Mannschaftseinteilung, die Bedeutung des Aufwärmens, Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Turnierformen und Sicherheits- und Gesundheitsaspekte immer wieder thematisiert und die vermittelten Inhalte in einer Sporthelfer-Mappe gesammelt.
Es wurden aber auch neue, über den Sportunterricht gehende, Trendsportarten kennen gelernt, wie z.B. Ultimate Frisbee oder ein Parkour selbstständig entwickelt. So konnten die angehenden Sporthelfer selber Grenzen erfahren und Neues ausprobieren.

Die neuen Sporthelfer sind nun bereit im Pausensport, in der Mittagsbetreuung, in Schulsportgemeinschaften, bei Schulsportfesten und –wettkämpfen, in sportorientierten Projekten und bei Klassenfahrten mitzuhelfen und ihre eigenen Ideen einzubringen.  Ihr erster Einsatz wird beim diesjährigen Spiele- und Sportfest am Ende des Schuljahres sein.
Mit der Sporthelfer-Ausbildung erhalten die Jugendlichen eine erste Qualifikation im organisierten Sport, die der Gruppenhelfer I-Ausbildung entspricht.  Außerdem wird das ehrenamtliche Engagement der ausgebildeten Sporthelferinnen und Sporthelfer auf einem Zertifikat zum Zeugnis dokumentiert und ist ein wesentlicher Pluspunkt, z.B. bei Bewerbungen. Mit der Ausbildung und im Einsatz sammeln die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.


Folgende Schülerinnen und Schüler sind unsere neuen Sporthelfer:
Amelie Wankum, Artim Strana, Cameron Arnold, Clara Michels, Corinne Wenk, Elin Hentschel, Johanna Mevissen, Jonas Behle, Jonas Ploenes, Katharina Knak, Lea da Silva, Moritz Lichters und Nell Hammann.             
Herzlichen Glückwunsch!

Katrin Wagner