04.11.2021

Junge Forscher experimentieren am WJG

Bei den diesjährigen Experimentiernachmittagen am WJG vor und nach den Herbstferien konnten wieder mehr als 160 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der benachbarten Grundschulen experimentieren, forschen, staunen und lernen. Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Biologie, Chemie, Physik und Geographie öffneten ihre Fachräume für die jungen Besucher, um ihnen handlungs- und problemorientiert auf spielerische Weise Wissen ihrer Fächer näher zu bringen.

Louisa beispielsweise begab sich in der Chemie zusammen mit ihren Freundinnen auf die Suche nach einem geheimnisvollen Stoff. Nach einer kurzen Einweisung durch den Chemielehrer setzten alle ihre Schutzbrillen auf und es konnte losgehen. Wie durch Magie löschte sie eine Kerze, indem sie den unsichtbaren Inhalt eines Gefäßes über die Kerze schüttete. Durch diesen und weitere Versuche konnte war den Mädchen bald klar: Der gesuchte Stoff muss Kohlendioxid sein.

 

Im Raum nebenan hatten Physiklehrer eine Sammlung verschiedener Experimente aufgebaut und erklärten die beobachteten Phänomene: Wie kann eine Stimmgabel Wasser springen lassen? Warum entstehen durch einen verformten Spiegel lustige Verzerrungen? Oder warum kann eine Kerzenflamme mit der Luftkanone ausgeschossen werden?

 

Während die Kinder in den Fachräumen experimentierten, konnten interessierte Eltern in der Mensa mit der Schulleitung und Lehrkräften des WJG ins Gespräch kommen und sich über das Gymnasium informieren. Der Kairo Kreis der Schule, der sich für bedürftige Kinder in Ägypten einsetzt, stellte dafür Kaffee und Kuchen bereit, so dass der Austausch in entspannter Atmosphäre stattfand.

 

Auch Barbara Prümen, als Unterstufenkoordinatorin verantwortlich für das Projekt, zeigte sich zufrieden: „Wir können die Experimentiertage nun schon seit 16 Jahren anbieten und es ist immer wieder schön zu sehen, mit wie viel Freude die Grundschüler bei der Sache sind. Es ist eine schöne Gelegenheit für Schüler und Eltern, das WJG kennen zu lernen.“