17.10.2019

Musikalischer Austausch mit der Partnerstadt Elk 2019

Mit vielen Eindrücken kehrt das Orchester am Werner-Jaeger-Gymnasium von seiner Reise in die polnische Partnerstadt Elk zurück, wo ein gemeinsames Konzert mit der dortigen Musikschule realisiert wurde. Nach längerer Pause konnte in diesem Jahr wieder einmal ein musikalischer Austausch zwischen dem Orchester am Werner-Jaeger-Gymnasium und der Musikschule in der Partnerstadt Elk organisiert werden. Während des Aufenthalts von einer Woche, in denen die Gruppe von 20 Musikern viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. das historische Museum der Stadt besichtigte, wurde fleißig geprobt, denn es gab durchaus musikalische Herausforderungen. Das deutsche wie das polnische Orchester hatten getrennt voneinander gemeinsame Stücke erarbeitet. Jetzt galt es sich zu einer großen, stimmigen Besetzung zusammenzufinden, zusätzlich verstärkt durch die Bigband-Bläser der Musikschule Elk und für einige Stücke auch gemeinsam mit dem polnischen Chor „Kontrapunkt“.

Letztendlich konnte ein gemeinsames Konzert realisiert werden, in dem das Orchester unter der Leitung von vier verschiedenen Dirigenten musizierte. Mit im Publikum vertreten waren auch einige Mitglieder des Partnerschaftsvereins Nettetal mit der Vorsitzenden Renate Dyck, die eigens anlässlich dieser Begegnung angereist waren.

 

Den Schwerpunkt bildete die Musik von Stanislaw Moniuszko, einem berühmten polnischen Komponisten, dessen Musik durch viele Filmen weite Bekanntheit erlangte und dessen Geburtstag sich dieses Jahr zum 200. Mal jährt.

 

Besonderen Applaus erntete das polnische Akkordeontrio unter Leitung von Bogdan Rzasa, die mit dem fulminanten Stück „Happy Band“ von Galazyn eindrucksvoll ihr technisches Können und ein perfektes Zusammenspiel unter Beweis stellten.

 

Leisere, einfühlsame Töne folgten dann mit dem Auftritt des Gitarrensolisten Philip Weber, der mit einer überzeugenden Interpretation und verblüffender Präzision die Sonatina A-Dur von Federico Torroba vortrug.

 

Neben diesem gelungenen Konzert war es für die jungen Leute eine unvergessliche Erfahrung in den Familien so herzlich aufgenommen zu werden. „Das war etwas ganz Besonderes“, bestätigt Max (14).

Auch die Dirigentin des deutschen Orchesters, Yvonne Herter, freut sich über den gelungenen Aufenthalt, den sie gemeinsam mit ihrer Kollegin auf polnischer Seite, Agnieszka Zadroga, organisiert hat: „Nicht nur die musikalische Arbeit, sondern auch die Freundschaften, die hier entstanden sind, werden in Zukunft noch weiter zusammenwachsen.“ Gelegenheit wird sich dafür bieten, wenn der Gegenbesuch des polnischen Orchesters in Nettetal im nächsten Sommer erfolgen wird.

 

Yvonne Herter