16.12.2019

Studienfahrt Projektkurs Kunst-Spanisch Barcelona 2019

Der Architekturprojektkurs der Q1, geleitet von Herrn Pfänder, machte dieses Jahr erneut eine 4-tätige Studienfahrt nach Barcelona. Dafür bereiteten die Schüler bereits einige Wochen vorher im Unterricht Vorträge zu verschiedenen Gebäuden in Barcelona vor. Zu diesen zählten der Torre Agbar (Jean Nouvel), die Sagrada Familia (Antoni Gaudí), der Mercado de Santa Caterina (Enric Miralles) und zuletzt der Barcelona Pavillon (Ludwig Mies van der Rohe). Die Schülerinnen und Schüler haben sich in überwiegender Zahl lobenswert mit den Gebäuden und jeweiligen Architekturstilen auseinandergesetzt. Die zumeist detailreichen Vorträge waren auch ein interessantes Angebot für die Spanisch-Schülerinnen und Schüler der EF, welche auch an der Studienfahrt teilnahmen.

Zusätzlich hatten sich die Schülerinnen und Schüler eine passende Gestaltungsaufgabe überlegt, welche ihre Mitschüler/-innen ausarbeiten sollten. Interessante und einfallsreiche Entwürfe rundeten die Präsentationen ab. Schlussendlich haben die Teilnehmer/-innen viel erlebt und hatten gemeinsam eine schöne Zeit in Barcelona; trotz zuletzt schlechten Wetters war die Studienfahrt sehr gelungen und neue Erfahrungen wurden gesammelt.

 

 

Sara Marquez und Giulia Brandt (Projektkurs Architektur)

 

 

EF-Spanisch

 

Der Spanischkurs der EF hatte auch dieses Jahr wieder das Vergnügen den Projektkurs Kunst/Architektur unter der Leitung von Herrn Pfänder und Frau Müller nach Barcelona, der Wunschheimat von dem berühmten Architekten Gaudí, zu begleiten.

Begonnen hat unsere gemeinsame Reise Anfang Dezember am Düsseldorfer Flughafen.     Treffen war pünktlich um 4:35 Uhr und als wir alle dann zwei Stunden später im Flieger saßen, überwog die Aufregung und Vorfreude der Anspannung.

 

Trotz etwas verspätetem Abflug landeten wir sicher und noch rechtzeitig in Spanien. Nach dem Check-In unseres Hostels „Generator“ am frühen Nachmittag erwartete uns schon der erste Programmpunkt: eine digitale Stadtrallye durch Barcelona. Und weil Arbeit in Verbindung mit Vergnügen am meisten Spaß bereitet, nutzten wir die Chance direkt und erkundeten die Stadt mit all ihren Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Mit den ersten Souvenirs in der Tasche und einem vollen Bauch gingen wir wieder ins Hostel zurück.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem kurzen Frühstück und weiterer Freizeit mit der U-Bahn Richtung „Sagrada Familia“. Vor Ort wurde uns ein Audioguide zur Verfügung gestellt, mit dem wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und Einblick in Gaudís faszinierende Gedanken gewinnen konnten.
In der näheren Umgebung waren auch bereits ein paar Weihnachtsmärkte aufgebaut, sodass wir beschlossen, schon einmal vorweihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen und die Buden erkunden zu gehen.


Anschließend machten wir uns zum ,,Mercado de Santa Caterina“ auf - einem Markt, wo man seinen kulinarischen Horizont durch spanische Spezialitäten erweitern kann. Nach ein oder zwei Stunden Pause ging es weiter im ,,Picasso Museum“. In diesem Museum konnte man die schönsten Bilder Picassos betrachten sowie das Leben des Künstlers nachvollziehen und erneut durchleben. Auch nach diesem Ausflug hatte der Spanischkurs wieder Zeit zur Verfügung, welche natürlich effektiv genutzt wurde, zum Beispiel durch einen Besuch am Strand oder das Essen einer traditionellen Paella.

Mittwochs hatten wir leider weniger Glück mit dem Wetter: aufgrund des Regens mussten wir unsere Pläne, zum Berg Montjuïc zu wandern, umschmeißen. Wir beschlossen anstelle ins Einkaufszentrum „Las Arenas“ zu gehen und anschließend den ,,Mercat de la Boqueria “ zu besuchen. Dort kauften wir uns lediglich ein paar Snacks, um uns zu stärken, denn am späten Abend erwartete uns noch ein gemeinsames Tapas-Essen mit allen Teilnehmern der Barcelona-Fahrt. Weil unser Vormittagsprogramm ausgefallen war, hatten wir sogar das Glück, dass Frau Müller und Herr Pfänder unsere Rechnungen übernahmen. Das wirklich leckere Essen war ein krönender Abschluss unserer noch nicht vollständig beendeten Fahrt.

Denn am Donnerstagmorgen nach dem Auschecken durften wir uns, wie auch die Tage zuvor, frei bewegen. Mit dem Willen auch noch den letzten Tag genießen zu wollen, trotzten wir Wind und Wetter und erledigten letzte Einkäufe oder kauften uns Verpflegung für den Rückflug. Gegen vier Uhr versammelten wir uns dann wieder im Hostel und traten die Rückreise an.


Unser Flieger hob gegen zwanzig Uhr in Barcelona ab, sodass es uns möglich war, die Stadt als leuchtende Karte von oben zu betrachten - ganz sicher ein unvergesslicher Anblick. Endlich gelandet, war es auch schon zehn Uhr und obwohl wir uns alle auf Zuhause freuten, schwang nichtsdestotrotz etwas Melancholie mit.

Barcelona vereint Kultur, Freizeit, Spaß und hervorragendes Essen. Alles in allem war dieser Ausflug wirklich schön und eine sicherlich unvergessliche Erfahrung, die wir nur jeden empfehlen können.


Lotta Ehlert (EF)