Rekordbeteiligung beim Informatik-Biber – Nettetaler Schülerinnen und Schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Rekordbeteiligung beim Informatik-Biber

•    Mehr als 400.000 Teilnahmen
•    Werner-Jaeger-Gymnasium ragt mit 687 Teilnehmern heraus
•    Preise für Schule und Teilnehmer
•    Deutsche Schulen aus Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Europa sind dabei

Nettetal, Februar 2020 | Wie kann man mit fünf Kerzen die Zahl 11 auf einem Geburtstagskuchen darstellen? Wie sieht der richtige Weg einer Kugel im 3-D-Labyrinth aus? Ist der Biber bei seiner vegetarischen Schnitzeljagd erfolgreich? Die Schülerinnen und Schüler des Werner-Jaeger-Gymnasiums waren eifrig beim Informatik-Biber dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben.
687 der insgesamt 742 Schülerinnen und Schüler, das entspricht einer Teilnehmerquote von 92,6%, nahmen vom 5. bis 19. November an dem mit 401.737 Teilnehmenden größten Informatikwettbewerb Deutschlands teil. Damit zählt das Werner-Jaeger-Gymnasium zu den 41 Schulen mit den höchsten Teilnahmezahlen aller 342 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür wurde das WJG jetzt vom Veranstalter, den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF), ausgezeichnet.

 

Veranstalter: „Engagement für Informatik vorbildlich“

„Wir danken dem Werner-Jaeger-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften Monika Mertens und Thomas Türk für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Werner-Jaeger-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, dass wir beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freut sich Schulleiter Andreas Kries.

 

Biber trotzt dem Trend: Mehr Teilnehmer bei allgemein sinkenden Schülerzahlen

Mehr Schüler denn je starteten beim Informatik-Biber 2019 und stellten sich praxisnahen Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Seit seiner Premiere im Jahr 2007 fördert der Wettbewerb digitales Denken und verzeichnet alljährlich neue Rekordzahlen, und das trotz allgemein sinkender Schülerzahlen.

 

Informatik durch den Biber entdecken

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

 

Der Informatik-Biber

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der
Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and
Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI).